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New Business Order – Wie Start-ups Wirtschaft und Gesellschaft verändern

Christoph Giesa, Lena Schiller Clausen, ca. 300 Seiten, Carl Hanser Verlag (2014)

In diesem Buch zeigen zwei Kenner der Gründerszene, dass sich Unternehmen, egal ob groß oder klein, auf die sich ändernden Anforderungen einstellen müssen und erläutern, was diese dabei von Start-ups lernen können.

Im ersten Teil des Buches gehen die beiden Autoren zunächst auf aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft ein und zeigen auf, welche Herausforderungen diese mit sich bringen. Hierzu zählen unter anderem die Demokratisierung von Produktionsmitteln und eine neue Generation von emanzipierten Konsumenten und Arbeitnehmern. Vor dem Hintergrund von Trends wie der Ökonomie des Teilens, dem Aufstieg der Kreativwirtschaft und den zunehmend verschwimmenden Grenzen zwischen Wettbewerbsfeldern, ergeben sich mehrere interdependente Dilemmata. So stoßen immer mehr Unternehmen an die Grenzen der klassischen Optimierung, wenn keine wirklichen Innovationen geleistet werden. Außerdem führen ausufernde Standardisierung und zu steile Hierarchien zu festgefahrenen Strukturen. Demnach ist es vor allem das Festhalten an veralteten ManagementPrinzipien, das die Existenz von Unternehmen in einem sich wandelnden System gefährdet. Konkrete Lösungsvorschläge zu diesen Problemen finden sich im zweiten Teil des Buches. Diese werden anhand bestimmter Charakteristika von Start-ups und am Beispiel von Vorreitern unter den Konzernen aufgezeigt. Mit Schlagwörtern wie Smart Money, Crowdsourcing und Economies of Adequacy werden unter anderem ein höheres Maß an Flexibilität, eine Neugestaltung der Arbeitskultur und eine Neuausrichtung hin zu bedürfnisorientierten Hierarchien gefordert. Die zuvor aufgeführten Dilemmata und deren Lösungen begründen die Autoren im dritten Teil ihres Buches mit fundierten, theoretischen Überlegungen aus Wirtschaft und Soziologie und zeigen damit, dass die beschriebenen Phänomene nicht nur vorübergehend, sondern anhaltend, sind.

Die Botschaft von Giesa und Clausen ist hierbei klar: Es gibt einiges zu lernen auf dem Weg zum modernen, nachhaltigen Marktführer. Die Autoren stützen ihre Argumentation mit Beispielen aus den verschiedensten Branchen und Situationen, die erfreulicherweise nicht aus unerreichbaren Überfliegern oder Sonderfällen bestehen, sondern auch vom „Unternehmen nebenan“ erzählen. Hierbei machen sie keine Dauerwerbung für Start-ups, sondern setzen sich kritisch mit den aktuellen Trends sowie den Beteiligten auseinander, und stellen Forderungen sowohl an etablierte Konzerne, als auch an nachrückende (Klein-)Unternehmen. In Hinblick auf die Struktur sind die stichpunktartigen Wiederholungen am Ende jedes Kapitels besonders hilfreich für die Reflexion und Verinnerlichung der behandelten Themen. Eine kleine Kritik betrifft die theoretischen Überlegungen im letzten Teil des Buches, die vor dem Hintergrund der zuvor behandelten Themen etwas repetitiv wirken können.

Tripl3leader empfiehlt dieses Buch allen Führungskräften, die an Impulsen zur Modernisierung der Unternehmensstrukturen interessiert sind. Es schärft zum einen das Wahrnehmen von Veränderungen und gibt Führungskräften zum anderen die nötigen Werkzeuge, um sich diesen Wandel zu eigen zu machen. Hierbei werden nicht etwa utopische Wege beschritten, sondern aktuelle Entwicklungen treffend analysiert und konsequent weitergedacht.

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